davaidavai #170
Gerald Hensels kurierter Marketing Link Mix aus zwei Wochen.
Willkommen zu davaidavai 170.
Das hier ist ein Marketing-Newsletter. Es geht hier eigentlich primär um all die Dinge, die die Marketing-Transformation ausmachen und die mich daran faszinieren. Es geht um Links. Es geht um wissenswerte Dinge, die uns verändern können – im besten Fall im positiven Sinn.
Gleichzeitig fällt es mir, als politischer Mensch, wahnsinnig schwer auch im professionellen Kontext zu ignorieren, was da draußen gerade passiert. Denn alles hängt mit allem zusammen. Es ist nicht nur die Sorge um die eigene Sicherheit und die der Kinder in der geopolitischen Lage, in der wir uns befinden. Es ist immer wieder auch ein großer Schmerz über das Kollaps eines Amerikas, das ich immer geliebt habe und dessen Zusammenbruch mittlerweile im Zeitraffer vorangeht.
Als Polit-Freak, der ich bin, habe ich vor einem halben Jahr versucht, eine Art KI-getriebene Simulation einer Demokratie im Zusammenbruch zu entwickeln. Eine Art Tyrannei-Index, der beschreibt, wie aus einer funktionierenden Demokratie eine perfekte Diktatur wird. Im Fall von Donald Trump habe ich irgendwann aufgehört, weil der Prozess zu schnell ging.
Jetzt stehen wir – seit gestern wieder – da und schauen mit schreckgeweiteten Augen auf das, was dort passiert. Wir schauen nach Westen und beobachten den Kollaps eines sicher geglaubten Systems. Wir schauen nach Osten und hören jeden Morgen wieder von massiven Drohnenangriffen auf Kyjiv und Lviv. Und dann sitzt man da und schreibt über das, was einen an Content-Marketing im AI-Zeitalter fasziniert.
Macht das Sinn? Absolut.
Die andere Realität ist: Es kann immer mehr als eine Sache wahr sein. Wir können nicht in Angst leben. Wir können politische Bürger sein, ohne unser Leben zu vergessen. Wir können arbeiten, uns geschäftlich austauschen, uns gute Tage machen und uns für ganz viel Nichtpolitisches begeistern, wenn wir nur trotzdem lernen an vielen Punkten – gerne auch im Kleinen, im Großen aber noch lieber – viel politischer zu sein. Das ist kein Links gegen Rechts Ding. Das ist ein modernes Gemeinwesen gegen eine Autokratie.
Wir wissen alle, dass die Zeit, in der wir leben, entscheidend sein kann. Der Bürgermeister von Minneapolis sagte richtigerweise gestern, dass wir von unseren Enkel:innen alle irgendwann gefragt werden könnten, wo wir gestanden haben. Das stimmt. Jeder Tag, den wir in Deutschland im Großen und im Kleinen daran arbeiten können, dass unsere Gesellschaft offen und liberal bleibt, ist ein guter Tag.
Und das auch zum Preis, dass mein Marketing Newsletter oder ein LinkedIn Profil manchmal als „zu politisch“ wahrgenommen wird. Ihr kennt mich. Der Preis ist es mir immer wert. Wir leben in Zeiten, in denen man sich vor Politik durchaus manchmal mental schützen muss. Aber „Unpolitisch sein“ gibt es nicht. There is no such thing.
Guten Sonntag euch. Ich hoffe, davaidavai 170 gefällt.
Gerald (LinkedIn hier)
P.S. Ich hoffe, nach dem Switch meines Newsletters von Substack auf eine selbstgehostete Plattform funktioniert weitgehend alles. Bei Bugs: Mail an mich, pls. (it’s not easy) Gutes Feedback gerne auch.
P.P.S. Weiterleiten und empfehlen gibt Karma-Punkte.
In eigener Sache
Me, Myself and I
🍷 Der Club der Postrationalist:innen ist ein Netzwerktreffen für Strateg:innen und alle, die sich dafür halten, das ich letztes Jahr erfunden habe. Agentur? Unternehmen? Startup? Freelance? Beratung? Alles egal. Dabei sein. Die Agenda ist denkbar simpel: Einen Impulsvortrag hören, sich vor allem mal wieder live sehen und eine Limo oder einen Wein zusammen trinken. Nun steht das nächste Treffen an: 17. März 2026, Haus 73 in der Schanze in Hamburg. Anmelden könnt ihr euch über Eventbrite oder ihr tragt euch für den Newsletter ein, um über künftige Events informiert zu sein.
🇪🇺 Es gibt viele Arten, wie man über den unfassbaren Clusterfuck unserer Tage nachdenken kann. Aber ich versuche es auf die mir optimistisch-möglichste Art: Der Zusammenbruch unserer transatlantischen Sicherheit bietet uns nur einen möglichen Ausweg. Nämlich endlich Europa konsequent zu bauen. Das gilt übrigens nicht nur für Politik, sondern durchaus auch für so vermeintlich unpolitische Dinge wie Markenführung. Wie und warum sich europäische Marken endlich positiv auf ihre europäische DNA konzentrieren sollten, habe ich für W&V die Woche mal aufgeschrieben.
Strategie
Was uns zum Ziel führt.
🧭 Trotzdem ja immer wieder der Unkenruf nach „mehr Strategie“ ertönt, muss man ehrlich sein. Auch für Strateg:innen war die Welt schon mal einfacher. Gerade für junge Kolleg:innen. Aber die sensationell schlaue Zoe Scaman gibt Rat. Statt Motivations-Floskeln gibt sie jungen Strateginnen und Strategen konkrete Orientierung: Wo strategisches Denken gerade wirklich gebraucht wird. Welche Fähigkeiten du jetzt lernen solltest. Wie du es beweist, ohne alte Fehler nochmal zu machen.
🚪 Klingt wie LinkedIn Clickbait? Ist es wahrscheinlich auch. Doch gleich wie: Wenn ich Teams vom Thema Marke überzeugen soll, nutze ich das Berghain auch immer gerne als gutes Beispiel. Warum sollte die härteste Tür Berlins auch nicht eine gute Case-Study in Markenführung sein? Bekanntlich kommen die besten Lektionen im Leben von dort, wo man sie am wenigsten erwartet. Und wer nach so vielen Jahren immer noch Talk of the Town ist, muss als Location wohl was richtig machen.
🎯 Die Arbeit als Stratege ist recht breit und man selbst ist meist n=1. Mark Pollard zeigt in diesem älteren, aber immer noch relevanten Text, wie viele Varianten von Strategie es gibt, die typischerweise im Marketingkontext echten Mehrwert stiften. Ein nützlicher Kompass für alle, die versuchen, ihre Strategie-Arbeit zu definieren und zu rechtfertigen. Auch das wieder ein Text, den gerade junge Kolleg:innen lesen sollten (wenn sie mögen).
Kreativwirtschaft
Gute Links für die kreativ wirkende Branche
🎨 37 Creative Directors, Designer:innen und Strateg:innen aus 32 Ländern haben ihre liebsten Tools, Tricks und Hacks aufgeschrieben. Das ist weniger eine Studie, dafür ein toller kreativer Braindump. Voller praktischer Hacks, auf die man nicht alleine kommt. Genau das richtige wenn du wissen willst, wie die Leute tatsächlich arbeiten und mit welchen Tools sie das tun. Dauert Wochen, das durchzukriegen, ist aber sensationell.
🧠Die meisten von uns fragen sich, was von Kreativen übrig bleibt, wenn KI immer mehr kann. Michelle Higa Fox argumentiert, dass die Zukunft den kreativen Generalisten. Damit meint sie aber nicht die „eierlegende Wollmilchsau“, sondern Menschen, die sich auf die fundamentalen Fähigkeiten konzentrieren: Storytelling, Geschmack, Neugier und die Fähigkeit, zu lernen. Und die das vor allem immer und immer wieder tun.
🎥 Kreative beginnen, den Entstehungsprozess ihrer Arbeiten zu dokumentieren, um zu beweisen, dass sie nicht von einer KI stammen. Plötzlich wird der „Behind the Scenes“-Einblick zu einer Art Echtheitszertifikat für menschliche Kreativität. Und damit stellt sich eben plötzlich auch eine größere Frage. Wie viel „human touch“ erwarten wir? Und empfinden wir „echten“ Content als wertiger als synthetischen? Anyway: „Behind the Scenes“ Prozesse sind jetzt ein Ding.
Werbung
Aktuelle Lieblingscases aus Kommunikation & Markenführung
💛 Hershey’s hat für das Team USA einen Spot gemacht, der gekonnt auf die Tränendrüse drückt. Fünf Top-Athlet:innen erwarten ein Interview über ihre olympischen Ziele, werden stattdessen aber mit emotionalen Botschaften ihrer Liebsten überrascht. Die Moral von der Geschicht‘: Persönliches Glück ist wichtiger als jede Medaille. Eine rührende Botschaft, die uns fast vergessen lässt, dass es hier eigentlich um Schokolade geht (und um Amerika, aber das ist eine andere Geschichte).
✍️ In einer Zeit, in der makellose, KI-generierte Bilder zur Norm werden, geht Hermès einen anderen Weg. Die Marke setzt auf ihrer Website auf handgezeichnete, eher collagenartige Illustrationen und zelebriert damit endlich wieder die Unperfektion. Auch hier sehen wir einen klaren Trend, wie oben bei der Rückkehr zu „Behind the Scenes“: Shiny „AI“ Exekutionen bringen den Menschen plötzlich zurück an die Turntables.
📺 Das finde ich lustig: PC und Mac aus den legendären „Get a Mac“-Werbespots von Apple sind wieder da. Zwanzig Jahre nach ihrem ersten Auftritt stehen Justin Long (der coole Mac) und John Hodgman (der verstaubte PC) wieder gemeinsam vor der Kamera. Diesmal allerdings für den Pharmakonzern Novo Nordisk und dessen Diät-Medikament Ozempic. In einer Gameshow-Parodie, die an die alten Spots angelehnt ist, treten sie gegeneinander an. Irgendwie weird. Aber was ist nicht weird 2026?
🎬 Panda Express, der Schnellorder-Chinese in San Francisco, bringt zum chinesischen Mondneujahr jedes Jahr tolle Filme raus. „Wishes“ kombiniert Chinatown-Flair mit Manga-Flavor zu einem sehr gut gemachten Epos über ein Mädchen auf der Suche nach ihrem Vater. Das ist Werbung, die funktioniert, weil sie Geschichte erzählt, nicht weil sie verkauft. Und die Kombination aus Papasein und Essen funktioniert bei mir sowieso gut.
Jaja, durch den Plattform-Wechsel meines Newsletters hänge ich immer noch ein paar Wochen hinterher. Aber ich poste Google’s Year in Search jedes Jahr. Nicht etwa, weil ich den Film so toll finde, sondern weil mich diese visuelle Zusammenfassung immer glauben lässt, dass die Welt in Ordnung ist. Was sie leider nicht ist. Aber in diesem Year in Search werden all die schlimmen Sachen rausgelassen, die wir auch gesucht haben. Und das darf man auch mal okay finden.
Content Marketing
Über Inhalte und wie man sie misst und distribuiert
⚙️ Joe Lazer ist super. Und er arbeitet sich ein wenig an unserer Definition eines Content-Funnels ab. Sein Punkt ist eigentlich simpel: Der alte Content-Ansatz aus endlosen Erklärartikeln und KPI-Fetisch funktioniert nicht mehr. Menschen hören lieber Menschen zu als Marken, vor allem solchen mit klarer Stimme und eigener Haltung. Mittelmäßiger Content wirkt inzwischen verdächtig nach AI. Und abermals versuchen alle derzeit, nicht wie AI zu wirken obwohl sie AI nutzen.
📊 Wir leben in einer Zeit, in der wir nicht nur Menschen, sondern auch Maschinen als Zielgruppe begreifen müssen. Nick Nolan liefert eine praktische Anleitung, wie man in Google Analytics herausfinden kann, wie viel Traffic von ChatGPT auf die eigene Seite kommt. Eine Messgröße, die vor ein paar Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, heute aber zum Standard-Repertoire gehören sollte.
📺 Über „Social ist das neue TV“ hat man ja jetzt schon ein bisschen geschrieben und gesprochen. Aber hey, das Geld folgt der Aufmerksamkeit zurück ins Wohnzimmer. Laut dem ‚Attitudes to Digital Advertising 2026‘ Report von IAB Europe ist Connected TV (CTV) jetzt der Wachstumsbereich Nummer eins für Werbeausgaben. Besonders bemerkenswert: CTV überholt sogar Hype-Themen wie KI und Retail Media.
Du bist neu hier? Cool. In diesem Newsletter kuratiere ich, Gerald Hensel, alle zwei Wochen meine liebsten „Marketing & Gedöns“-Links.
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User Experience
Design trifft Verhalten
📖 Wir scrollen uns zu Tode. Die alte UX-Grundannahme, dass wir Texte F-förmig lesen, hat in einer Welt aus endlosen Feeds längst ausgedient. Stattdessen hat sich ein „Feed-shaped Reading“ etabliert: Wir scannen nicht mehr, wir wischen. Ein Paradigmenwechsel mit direkten Konsequenzen für Design, Content und die Frage, wie wir in Zukunft überhaupt noch komplexe Informationen aufnehmen. Können wir das noch?
🎯 Fast alle AI-Produkte kleben immer noch an der Chatbox als zentralem Interface zwischen Mensch und Maschine. Warum das für echte Arbeitsprozesse oft nicht reicht, erklärt dieser Artikel. Er plädiert dafür, AI-Interfaces konsequent vom Nutzer-Intent her zu denken und andere Oberflächen, andere Kontrollmechaniken und andere Erfolgsmaßstäbe zu etablieren, je nachdem, was das Ziel der Interaktion ist.
⚙️ Algorithmen treffen oft (nicht immer) bessere Entscheidungen als Menschen. Trotzdem vergeben Menschen Algorithmen laut Studien Fehler weniger als Menschen. Aber warum? Das Gedankenspiel hat Folgen für die Frage, wie wir algorithmische Entscheidungen in Produkte und Dienstleistungen einbinden und auch, wie wir sie präsentieren.Sehr lesenswerter Artikel dazu.
AI
🤖 Wie schreibt man effektive AI-Prompts, die sofort das gewünschte Ergebnis liefern? Die Antwort ist einfacher als man denkt: nicht mit Romanen, sondern mit klaren, fokussierten Anweisungen. Dieser Text zeigt, wie man durch das Weglassen von überflüssigen Füllwörtern und vagen Begriffen wie „realistisch“ oder „professionell“ zu besseren, eindrucksvolleren KI-Bildern kommt. Weniger Worte, mehr Wirkung.
🔗 Mein Freund Johannes Kleske hat eine besondere Vorliebe für Claude Code – gerade im Zusammenspiel mit Obsidian. Damit der Rest von uns auch etwas von seinem Wissen hat, hat er eine super Linkliste angelegt zum Thema. Und wo wir gerade bei Freunden und Claude Code sind: Unsere Freunde von nion Digital co-hosten morgen (am 26.1.) in München das Claude Code Anthropic Meetup. Be there or be square, falls ihr in München seid.
📊 Der ‚Global Dialogues Index 2025‘ ist eine umfassende Studie darüber, wie die Welt mit KI interagiert. Da sind enorm viele interessante Informationen drin, gerade mit Blick auf die wesentlichen Fragen unserer Zeit: Warum arbeiten Menschen mit KI? Wie tun sie das? Warum vertrauen sie ihr? Zunehmend zeichnet sich ab, dass KI für viele zu einer Art emotionalem Begleiter wird. Aber dass nur noch dem Familienarzt mehr vertraut wird als dem Chatbot, fand ich schon krass.
Retro Werbung: Grove’s Tonic
Ja, die Zeiten waren andere damals. Light war bei Limonaden damals noch nicht so angesagt. Eher das Gegenteil.
Schlaue Diagramme: Russlands Angriffskrieg
Egal, was die Youtube-Pseudo-Expert:innen sagen: Russlands Angriffskrieg ist gescheitert. Nicht nur, weil keine strategischen Ziele erreicht wurden sondern auch weil keine taktischen Erfolge mehr kommen. Seit Ende 2022 wurde nur wenig ukrainisches Territorium hinzugewonnen (obwohl jeder Meter einer zu viel ist). Grafik stammt vom ISW auf Instagram. Das nur mal als Kontext trotz russischem Drohnenterror jede Nacht.
Wahre Geschichte
💪 Bei der Macht von Grayskull? Ja, ich muss es zugeben. Ich bin alt genug, um die erste He-Man-Welle in den 80ern noch live miterlebt zu haben. Schon damals hat mich an dem Muskelprotz mit der seltsamen Frisur irgendwas gestört. Trotzdem gibt es Extrapunkte für Retro-Gedöns. Jetzt kommt ein neuer Kinofilm, und wie sich das im Jahr 2026 anfühlt, ist auf jeden Fall ein interessantes Experiment.
🪖 Es braucht nicht viel Fantasie, sich bei den Bildern aus Minneapolis den Beginn des nächsten amerikanischen Bürgerkriegs vorstellen zu können. Im Guardian gibt es ein Interview mit Claire Finkelstein, einer Wissenschaftlerin, die solche Szenarien durchgespielt und analysiert hat. Das, was in Minneapolis passiert, war ihr wahrscheinlichstes Civil War Szenario. Verstörendes, aber notwendiges Lesen.
🛡️ Paramilitärische Truppen, die Einwohner:innen terrorisieren? Was wir in Minneapolis gerade sehen, wirkt weit weg. Aber wie weit ist das denn wirklich noch? Professor Andy Knight hat einen tollen Instagram-Kanal und in einer Folge beschäftigt er sich mit der Frage, wie praktischer Widerstand unter den Nazis eigentlich aussah und wie man es besser machen könnte, wenn man sich – vollkommen hypothetisch natürlich – gegen eine faschistische Machtübernahme wehren müsste. Ein schlaues Stück Geschichte für die Gegenwart.
🎵 Am Ende gibt’s bei mir ja – trotz allem – immer Musik. Und da klingt eine Band mal wieder wie aus den frühen 2000ern, wo noch alles okay war. „Culture Wars“ hat mit „Typical Ways Out“ einen Sound am Start, der mich stark an eine Zeit erinnert, in der Indie-Rock noch neu und aufregend war. Ob das eine bewusste Hommage ist oder einfach nur ein Zeichen, dass uns langsam die Ideen ausgehen? Ich bin unschlüssig.
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