davaidavai 183
Gerald Hensels kurierter Marketing Link Mix aus zwei Wochen. „Ich lese für euch vor, damit ihr es nicht machen müsst.“
20. September 2026
Willkommen zurück zu davaidavai 183. 👋
Zitierfähigkeit wird gerade zur härtesten Währung der Aufmerksamkeitsökonomie. Ob eine Marke oder eine Seite noch zitiert, empfohlen oder ausgewählt wird, entscheidet zunehmend die Maschine, ganz unabhängig davon, was die eigene Kommunikationsabteilung dazu zu sagen hat. Kontrolle wandert nach außen, und wer seine Geschichte nicht hergeben kann, ohne sie zu verlieren, hat in dieser neuen Ordnung schlechte Karten. 🤖
Und die Maschine wird zunehmend etwas uneinschätzbarer. Die letzten Wetten, ob wir vielleicht gerade Skynet erfunden haben, lagen bei knapp 10 Prozent. Ich glaube dabei übrigens nicht, dass uns reflexhafte „Ha, das ist doch nur eine Börsengang-Strategie“-Ausrufe beim Einhegen einer potenziell gefährlichen Technologie weiterhelfen. Ja, wir sollten die Chancen von AI kennen und nutzen. Aber ich vergleiche AI in ihrer Größe gerne mit dem Atom, das Städte beleuchten 💡 und zerstören 💥 kann. Dazu habe ich diese Woche einen Artikel geschrieben. Menschen sagten mir, dass sie ihn spannend fanden.
Ansonsten hoffe ich, dass dir die 28 Links der Woche gefallen. Wie immer hoffe ich, dass meine kuratierte Leseliste ein paar nützliche, interessante oder wenigstens unterhaltsame Links enthält. Von Corporate Digital Responsibility über Tipps für Strategie-Junior:innen bis zu Prompting-Tipps und neuen Pet-Shop-Boys-Songs gegen Putin: eine würdige neue Ausgabe davaidavai.
Viel Spaß und happy Sunday
Gerald
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Strategie
Was uns zum Ziel führt
🔥 Marken sollen aufhören, jeden Touchpoint zu kontrollieren. Weitererzählbarkeit, darum geht es, wenn man Eric Pakurar und Noah Brier glauben soll. Eine Marke war früher das, was sie selbst über sich sagte. Heute zählt, was eine Rezension, ein Algorithmus, ein Creator oder ein Agent über sie sagt. Die Marke hat dabei weiterhin eine Stimme, sie wird nur meistens überstimmt. Ihr Bild dafür ist Aschenputtel, eine Geschichte, die niemandem gehört und trotzdem immer erkennbar bleibt.
🤝 Nehmen wir mal an, wir haben kein Skynet erfunden: Dann wird verantwortungsvolle AI zu einem echten Geschäftsfeld. 93 Prozent der IT-Chefs setzen auf AI, aber nur 23 Prozent der Kundschaft trauen den Firmen dabei über den Weg. Wade und Wirtz schlagen dafür ein Corporate-Digital-Responsibility-Modell vor, das Stakeholder und Business Impact zueinander in Verhältnis setzt und so zeigt, wo Vertrauen gerade am teuersten wird.
📣 Marken müssen sich weitererzählen lassen? State of Brand zeigt, wie radikal das inzwischen ist. Denn sobald eine Botschaft aus dem Marketing eines Unternehmens kommt, misstrauen ihm AI-Agenten. Die zitieren lieber Dritte: Influencer:innen oder Analyst:innen, Mitarbeitende, die etwas geschrieben haben, die Marken-extern sind. Und das hat Folgen für Markenführung.
📋 Junior:innen haben es ja nicht immer ganz leicht dieser Tage. Die britische Planner-Community Group Think hat schon vor einiger Zeit die Frage gestellt, wie man als Strategie-Junior:in tatsächlich Wert stiftet. Herausgekommen sind 68 Thesen, die ich immer noch ziemlich schlau finde. Zugegeben: Ein Teil der Liste hat sich erledigt, weil Maschinen die Arbeit machen. Aber das Gros kann man sich einfach mitnehmen und/oder mit seinen jungen Kolleg:innen teilen.
Kreativwirtschaft
Gute Links für die kreativ wirkende Branche
📊 Der GWA hat ein lesenswertes Whitepaper rund um AI in der Kommunikationsbranche publiziert. Erkenntnis: Zwischen Agenturen und Kund:innen klafft eine recht tiefe Lücke in Sachen Selbstwahrnehmung. Die Agenturen sehen sich beim Thema AI weit vorn. Die Kund:innen bauen währenddessen genau die Rollen im eigenen Haus auf, die Agenturen gerade neu erfinden, wollen die Agenturen dabei aber gar nicht kleiner sehen, zumindest nicht, wenn der GWA sie befragt.
🏋️ Arthur Fleischmann, der die kanadische Agentur john st. mitgegründet hat, macht eine einfache Rechnung auf: Man verkauft 1.800 Stunden im Jahr und arbeitet 2.500, während die Agenturumsätze fallen. Seine Diagnose zur Zukunft der Agenturen ist die Hantel: oben Urteilskraft, unten Leute, die Agenten steuern, die Mitte fällt weg. Ein Satz, der in keinem Einkauf der Welt gut ankommen dürfte: Rein menschliche Teams gibt es weiterhin, gegen Aufpreis.
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Creative
Kampagnen, Spots, Markenfilme, Cases
⚔️ Der Teppich von Bayeux erzählt, wie die Normannen 1066 über den Kanal kamen und England eroberten. Ich mag ja sowas: Zur Überführung des elf Jahrhunderte alten Meisterstücks nach London, passend zur bevorstehenden großen Ausstellung, hat das British Museum die White Cliffs of Dover in eine riesige Projektion verwandelt. Zu sehen waren normannische Soldaten, mittendrin ein schlichtes „Merci!“, ein Dankeschön an Frankreich für die historische Leihgabe. Kein Kampagnenlärm, kein Mediaplan. Nur eine Küste, die für einen Abend zur Botschaft wird.
🎙 Das britische Kaufhaus John Lewis dreht jetzt eine eigene YouTube-Talkshow. Interessanterweise mit dem Ziel, damit AI-Chatbots die Marke leichter finden. Wie oben schon zu lesen, bevorzugen ChatGPT und Gemini Drittmeinungen und Social-Content vor Markenbotschaften. Der scheidende Chef nennt die Zahl: 0,3 Prozent vor einem Jahr, heute 2,5 Prozent, mit exponentiellem Wachstum. Dürfte im Weihnachtsgeschäft bei John Lewis wichtig werden.
👡 Überlappende Lederriemen, überdimensionierte Metallschnallen, Branding, das man auf zehn Meter erkennt: LOEWE labelt das als „Utility-Design trifft Luxus-Handwerk“. Ich bin kein Fan großer Logos. Aber das Branding finde ich schon ziemlich gut gedacht und gemacht.
🎮 Lustiger Blödsinn: IKEA steigt jetzt offiziell in Skyrim ein, mit KALLAX Storageborn, einem kostenlosen Download-Begleiter, der eines der ältesten Nervthemen des Rollenspiels löst: zu viel Gepäck. Mother hat das zusammen mit den Skyrim-Mod-Spezialist:innen von Kinggath Creations gebaut. Als PR-Bild super. Als Realität im Spiel natürlich komplett sinnfrei.
🕶️ Ich will nicht behaupten, dass Menschen mit Meta-Brille automatisch schlechtere Menschen sind. Aber das Produkt ist ziemlich übergriffig, deshalb steht es auch bei Organisationen wie HateAid stark in der Kritik. Eine kleine Guerillakampagne in London holt das Thema jetzt in den Alltag, direkt in die Londoner U-Bahn. Nichts Großes, aber genau das Maß an Unfreundlichkeit, das es braucht, um ein schlechtes Produkt schlechtzumachen.
Katzenmemes 1867
Ad-hoc-Sektion, ein Fundstück
🐈 Wincenty Sleńdziński malte diese lesende Katze 1867 in der sibirischen Verbannung, in die ihn die russischen Behörden nach dem Januaraufstand 1863 geschickt hatten. Die Zeitschrift in ihrer Pfote trägt ausgerechnet den Untertitel „histoire naturelle“, als studiere das Tier gerade die Gewohnheiten der eigenen Art. Modell saß ein echter Kater namens Motiejus. Katzenbilder, die man einfach weiterreichen will, gab es also schon 1867, nur eben in Öl statt als Screenshot.
Design
Über gute Gestaltung
🎨 Neue AI-Modelle bauen inzwischen nicht mehr nur Bilder, sondern gleich ganze Webseiten. GPT-6 Astra ist eins davon, in direkter Konkurrenz zu Tools wie Claude Code. Das hat Folgen für Design-Prozesse: Nick Babichs Vorgehen ähnelt klassischem Design mit Produktteams. „Ich starte mit einem Moodboard“, sagt er, „sammle darin aber Referenzen für die AI statt für menschliche Designer:innen.“ Er lässt sich so zuerst die „visuelle DNA“ einer Seite extrahieren, erst dann baut er die eigentliche Seite.
🎨 AI-Bildmodelle gibt es wie Sand am Meer, und jedes behauptet, das konsistenteste Ergebnis zu liefern. HalfJourney Lab hat acht davon gegen denselben Prompt antreten lassen, bewusst todlangweilig: junge Frau, Fensterlicht, grauer Hintergrund. Man würde meinen, alle liefern dasselbe. Tun sie nicht. Sie sind unterschiedlich trainiert und liefern unterschiedliche Ergebnisse. Midjourney ist in Sachen Realismus übrigens immer noch Klassenbester.
🎬 Claude Design kennt man bisher vor allem als Prototyping-Tool, mit dem sich aus einem Design-System schnell Screens bauen lassen. Man kann damit aber auch fertige Animationen direkt aus demselben Design-System heraus entwickeln. Hier mit mehreren guten Beispielen samt Prompts und samt Rechnung, was das für Folgen für die eigenen Claude-Token hat. Billig ist das nämlich nicht immer.
UX
Nutzerführung, Interaktionsdesign, Produktentscheidungen
🔧 Weil AI aktuell den Bau neuer Features fast kostenlos macht, wächst gerade überall die Versuchung, immer mehr in ein Produkt zu packen. Geoff Teehan von Lightspark widerspricht in diesem Artikel: Mit jedem Feature kommen neue Zustände dazu, die jemand verstehen muss. Er zeigt an verschiedenen Beispielen, dass gutes Design gerade das erhält, was funktional Sinn macht. Erik Spiekermann, den ich die Tage auf einer Konferenz endlich kennenlernen durfte, wird wahrscheinlich zustimmen.
🎙️ Voice AI taucht gerade in immer mehr Produkten auf, aber auf eine gemeinsame Konvention, wie sie sich anfühlen soll, hat sich noch niemand geeinigt. Sharang Sharma sortiert deshalb acht Rollen, die eine Voice AI im Gespräch einnehmen kann, mal Gesprächspartnerin, mal Lehrerin, mal einfach unsichtbare Spracheingabe, und verschiebt damit die Designfrage auf die Rolle, die man der AI gibt. Hat sie ein Gesicht? Darf man sie unterbrechen? Megainteressanter Text.
📬 Super Case-Study, wie man aus elf Monaten dokumentierter Support-Beschwerden-Tickets das Redesign einer Website heute neu plant. Keine Wettbewerbsanalyse, keine A/B-Tests, nur elf Monate lang Dinge, die Menschen als falsch beschrieben haben. Cooler Ansatz.
Content Marketing
Über Inhalte und wie man sie misst und distribuiert
🧱 Olaf Kopp bringt Ordnung in die große GEO-Frage und erklärt die Disziplin als Summe dreier Teilfragen. Wird dein Content zitiert? Das heißt: so aufbereitet, dass generative Systeme ihn als Quelle nutzen und referenzieren. Wird deine Marke empfohlen? Also in AI-Antworten erwähnt, einsortiert oder vorgeschlagen. Wird dein Produkt ausgewählt? Also so positioniert, dass es in relevanten AI-Antworten konkret genannt wird. Guter Überblickstext.
🪜 Die meisten Newsletter-Macher:innen kennen von ihren Abonnent:innen nur eine Sache: die E-Mail-Adresse. Dan Oshinsky findet, dass das zu wenig ist und schlägt eine Leiter mit fünf Stufen vor. Eigentlich ein Funnel, aber mit Fokus auf die Entwicklung von Newsletter-Leser:innen. Interessant gedacht.
🧹 Reddit ist für AI-Suchen enorm wichtig geworden, und genau das macht die Plattform jetzt zum Ziel: gezielte Manipulation und Spam, den Reddit selbst als AI Slop bezeichnet. Die Techniken werden dabei von Fall zu Fall schwerer zu erkennen. SEO Südwest ordnet gut ein, warum das gerade jetzt zum echten Problem wird.
AI
All Hail our Robot Overlords
⚠️ Anthropic, OpenAI und Elon Musk sprechen offen über die Sorge, dass AI zum Extinction Level Event wird. Börsen-PR oder ernst gemeint? Selbst Insider sind sich uneinig: OpenAI gibt diese Woche sechs weitere Sicherheitsvorfälle zu, eigene Modelle haben Informationen verschleiert oder erfunden, und Anthropic beziffert das Auslöschungsrisiko durch AI in der nächsten Dekade auf über 10 Prozent. Eric Schmidt glaubt trotzdem nicht an eine Pause, weil Amerika Pausen nicht belohnt.
🛞 Warum fühlt sich AI-Fortschritt für die meisten wie Stillstand an, obwohl das neue GPT-6 Astra einen Flugsimulator bauen kann? Gregor Schmalzried trifft immer wieder auf Leute, die AI täglich benutzen und trotzdem überzeugt sind, es verändere sich nichts. Seine Erklärung: Wer keinen Bedarf an einem Flugsimulator hat oder gerade keine App baut, für den ändert sich im eigenen Leben erstmal nichts, egal wie stark das nächste Modell wird.
🗝 Je mehr Aufgaben Unternehmen an AI-Agenten abgeben, desto dringender wird die Frage, wer davon eigentlich was lesen und schreiben darf. Genau dafür gibt es jetzt Software, die das protokolliert und Abweichungen meldet. Das Vokabular dahinter kommt eins zu eins aus dem Personalwesen für Menschen, wer den Begriff „non-human identity“ zum ersten Mal ernst gemeint liest, merkt sofort, was gerade in Unternehmen einzieht.
🔌 Rage Against The Machine. Meine Heldin kommt von der Aktivistengruppe „Pull the Plug“ und steigt bei der AI-Vision-Konferenz von Canva in London auf ihren Stuhl, um der Kreativbranche eine Standpauke zu halten, die sich gewaschen hat. Der Saal bleibt komplett still, bis Sicherheitsleute sie rausbegleiten. Und nein, diese Leute sind nicht gegen AI. Sie sind gegen unregulierte AI. Das ist etwas anderes.
Wilde Werbung
Kommunikation aus einer anderen Zeit
🚀 „Endstation Mond“ kam 1950 in den USA raus, ein Jahr später in Deutschland, und wurde auf der allerersten Berlinale sogar mit einem Bronzenen Bären ausgezeichnet. Wie die Kinowerbung dafür 1951 aussah, zeigt dieses Foto aus dem frisch geteilten West-Berlin: im Hintergrund die Trümmer des Kriegs, davor Jungs in Lederhosen und ein Promo-Team im Astronautenkostüm für einen amerikanischen Mondflug. Dit is Berlin.
Wilde Karten: Wie Deutschland genannt wird
Karten, die die Welt erklären.
🗺️ Franzosen sagen Allemagne, Polen sagen Niemcy: Jede Sprache hat einen eigenen Namen für uns, sechs Familien sortiert die Karte. Die slawische Linie hält sich am hartnäckigsten, alle vom Wort für stumm. Nur wer an diutisc hängt, wie wir selbst oder die Niederländer, nennt uns beim echten Namen.
Wahre Geschichte
Schlimmes und Buntes. Meist Zeitgeschichte und am Ende Musik.
🚗 Ich weiß bis heute nicht, was Autos mit sechs Rädern mit einem machen, aber dieser leicht kranke Charme wirkt jedes Mal. storycars hat zehn vergessene Sechsräder zusammengetragen, vom 1923er Hispano-Suiza über den Panther 6 bis zum Sbarro Function Car, bei dem man kurz in sich reinhorcht, ob das gerade Faszination oder Fremdscham ist.
🛗 „Ich hab doch gedrückt, warum kommt er nicht?“ Hinter jedem Aufzug steckt ein Algorithmus. Die meisten Häuser fahren einfach immer hoch bis zur höchsten angeforderten Etage und dann wieder runter. Bei mehreren Kabinen wird gerechnet: Alle fünf Sekunden entscheidet der Aufzug neu, welche Kabine am besten passt. Der schönste Fund: Kioske, bei denen man vorher sein Stockwerk eingibt, sind im Schnitt schlechter als die alten Auf-Ab-Knöpfe, aus einem Grund, den man erst beim zweiten Lesen glaubt.
🛸 Die Kommune 1 Obergroupistin Uschi Obermaier erinnert sich an die Zeit, als sie Rainer Langhans mit Jimi Hendrix eifersüchtig machen wollte. Klappte auch. Sie holte ihn im Hotel Kempinski ab, katzengleich und „außerirdisch“ sanft sei er gewesen. In der Kommune wird er von Dieter Kunzelmann angepöbelt. Ein Jahr später, beim Festival auf Fehmarn, trifft sie ihn wieder, aber er ist „wie hinter einer Glaswand“. Wenige Tage später ist Hendrix tot.
🎵 Zum Schluss, wie immer, Musik. Die Pet Shop Boys sind eine der Bands, mit denen ich großgeworden bin, tausend Hits im Rücken und eine politische Haltung, die seit Jahren bemerkenswert stabil bleibt, allen voran die Unterstützung der Ukraine gegen den russischen Angriffskrieg. Pünktlich zur Duma-Wahl haben Neil Tennant und Chris Lowe nachgelegt: „A Top Secret Washing Machine“ nimmt sich noch einmal die Novichok-Vergiftung von Alexej Nawalny vor, dessen Unterhose der FSB 2020 in einem Hotelzimmer in Tomsk präparierte, und stellt die Frage, die Nawalny selbst 2021 vor Gericht aufwarf: Wer eigentlich Putins Wäsche macht. Nach „Living in the Past“, das Putin schon mit Stalin verglich, ist es der nächste Beweis, dass diese Band nicht müde wird. Wasch das mal weg, Wladimir.
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